Innovationen für eine nachhaltige Industrie gestalten

Der Cleantech Innovation Summit 2026 hat erneut gezeigt: Die Transformation der Industrie gelingt nur gemeinsam. Rund 300 Entscheiderinnen und Entscheider aus Industrie, Wissenschaft, Politik und Forschung kamen in Hallstadt zusammen, um aktuelle Entwicklungen, neue Technologien und gemeinsame Lösungsansätze für die nachhaltige Wirtschaft von morgen zu diskutieren.

„Der Cleantech Innovation Summit 2026 steht für die Überzeugung, dass nachhaltige Transformation nur durch mutige Ideen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und konsequentes Handeln gelingen kann. Gerade für die Metropolregion Nürnberg als international sichtbares Wissenschafts- und Wirtschaftszentrum ist Cleantech längst nicht nur eine Option, sondern vielmehr ein wichtiger Bestandteil unserer Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Prof. Dr. Stefan Leible, Fachlicher Sprecher des Forums Wissenschaft der Metropolregion Nürnberg und Präsident der Universität Bayreuth.

Als Mitveranstalter des Summits brachte das Cleantech Cluster Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Innovationsnetzwerke zusammen und schuf damit eine Plattform für Austausch, Kooperation und neue Partnerschaften.

 

Netzwerke als Motor für Innovation

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zentrale Zukunftsthemen wie nachhaltige industrielle Wertschöpfung, Batterietechnologien, Elektromobilität, Kreislaufwirtschaft und Künstliche Intelligenz. Die Diskussionen machten deutlich, dass technologische Innovationen allein nicht ausreichen. Erst durch die Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Netzwerken und Politik entstehen leistungsfähige Innovationsökosysteme, die nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Genau hier setzt das Cleantech Cluster an: Es vernetzt Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen, initiiert Kooperationen und begleitet den Transfer neuer Technologien in die industrielle Anwendung.

 

Batteriekreislaufwirtschaft gewinnt an Bedeutung

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Batterierecycling. Vertreterinnen und Vertreter der BMW Group, des Recyclingunternehmens tozero sowie verschiedener Fraunhofer-Institute diskutierten innovative Verfahren zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe. Dabei wurde deutlich, dass geschlossene Wertstoffkreisläufe nicht nur ökologische Vorteile bieten, sondern auch die Versorgungssicherheit stärken und neue wirtschaftliche Potenziale erschließen. Die Batteriekreislaufwirtschaft entwickelt sich damit zu einem zentralen Baustein der europäischen Industriepolitik.

Der Cleantech Innovation Summit bringt Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch, um über die Herausforderungen auf dem Weg zum klimaneutralen Wirtschaftsstandort Bayern zu diskutieren. Themen wie Versorgungsicherheit und Nachhaltigkeit sind dabei genauso entscheidend wie Bezahlbarkeit und Akzeptanz. Die bayerische Staatsregierung ermöglicht diesen Wandel durch die Förderung zukunftsgerichteter Projekte vor Ort wie den Cleantech Innovation Park oder das KMU-KI-Erfahrungszentrum“, sagt Tobias Gotthardt, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

 

Künstliche Intelligenz und Elektromobilität gestalten den Wandel

Weitere Fachforen beschäftigten sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen sowie mit innovativen Ladeinfrastrukturen für die Elektromobilität. Praxisbeispiele aus Wirtschaft und Forschung zeigten, wie KI-Prozesse effizienter gestaltet, Wissen langfristig gesichert und neue Geschäftsmodelle entwickelt werden können. Gleichzeitig wurden aktuelle Entwicklungen beim induktiven Laden vorgestellt, die künftig neue Mobilitätskonzepte ermöglichen.

 

Wissenstransfer schafft Wettbewerbsfähigkeit

Neben dem Konferenzprogramm bot eine umfangreiche Fachausstellung Raum für den direkten Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Innovationsnetzwerken. Insbesondere die Networking-Session des Netzwerks transform_EMN machte deutlich, wie wichtig persönliche Kontakte für die Entwicklung gemeinsamer Projekte sind. Der Cleantech Innovation Summit 2026 unterstrich eindrucksvoll die Bedeutung von Wissenstransfer, Vernetzung und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Als Mitveranstalter wird das Cleantech Cluster auch künftig Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammenbringen und damit Innovationen für eine nachhaltige industrielle Zukunft aktiv vorantreiben.

 

 

Fotos: Matthias Merz

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